FEBS Ponyclub

„Von allen Tieren ist das Pferd der beste Freund des Indianers, denn ohne es könnte er keine weiten Reisen unternehmen. Das Pferd ist der wertvollste Besitz eines Indianers. Wenn ein Indianer etwas Wichtiges vorhat, dann verspricht er seinem Pferd, es mit Erdfarben zu bemalen, wenn es ihn unterstützt, sodass alle sehen können, wie sein Pferd ihm geholfen hat.“

(Brave Buffalo, Medizinmann der Teton Sioux)

Reitunterricht zielt normalerweise darauf ab, technisch reiten zu lernen – zuerst an der Longe, dann in der „Abteilung“, einer Gruppe von mehreren Reitern mit ihren Pferden, der Unterricht ist anweisungsorientiert.

Im Gegensatz dazu liegt der Grundgedanke des FEBS® in der Gestaltpädagogik – alle Sinne des Kindes werden angesprochen, die Kinder sollen ihre kreativen Potenziale nützen. Im Spiel entwickeln sich viele Fähigkeiten, die auch beim Reiten wichtig sind – Balance, Rhythmus, Reaktionsvermögen, Geschmeidigkeit der Bewegungen, Konzentrationsfähigkeit.

FEBS® will die Fantasie der Kinder anregen – F steht für Fantasie. Erlebnisse sind immer emotional – E steht für Erlebnis. Die Kinder sollen zur Bewegung ermutigt werden – B steht für Bewegung. Spielen ist die elementare Auseinandersetzung mit uns selbst und dem, was uns umgibt – S steht für Spiel. Nicht Leistung steht im Vordergrund, sondern freudvolle und positive Bewegungserlebnisse.

Beim Reiten bildet sich eine Gemeinschaft mit einem anderen Wesen, das Pferd will als Partner gemeinsamer Aktivität wahrgenommen werden. Dieses Gemeinsame steht beim FEBS® im Mittelpunkt – das Pferd, das reitende Kind und die spielenden Kinder bilden eine Gemeinschaft.

Mein Ziel ist es, dass die Kinder durch meine Arbeit eine intuitive, pferdefreundliche und doch sehr sichere und korrekte Reitweise entwickeln. So sind sie auch für einen eventuellen späteren Einstieg in den Turniersport gut gerüstet!

Vor allem aber möchte ich den Kindern Erlebnisse mit Pferden mitgeben, an die sie noch viele Jahre mit Freude und Kraft zurückdenken, auch, wenn sie vielleicht schon lange nicht mehr reiten.